Syndikat Gefährliche Liebschaften

Syndikat Gefährliche Liebschaften

inszeniert irritierende Begegnungen. Durch Eingriffe in alltägliche Räume entstehen Anlaufstellen für charismatische Persönlichkeiten und dubiose Wissensträger*innen – vom Dorfball bis zur Manufaktur für Verhüllungsbedarf.

Im tiefen, queeren Wald (2020)

In der Mitte der Republik: Eine tausend Quadratkilometer große, grüne Fläche. Schafe hüten die Ränder. Eine kultivierte Wildnis, ein Stück Forstwirtschaft, ein Naherholungsgebiet für Vögel aller Art. Manche suchen hier den Rückzug aus der Stadt, andere leben hier schon immer. Das Mikrofon macht sich auf Wanderung durchs Unterholz.

In ihrem Hörspiel begegnen die Autor*innen Personen, die von der Selbstverständlichkeit queerer Landschaften abseits der Städte berichten. Sie führen die Zuhörenden durch die Peripherien, mit denen sie leben. Dokumentarisches und Fiktives jagen einander durchs Gebüsch. Der Forst klingt wie immer, er klingt wie noch nie.

Das Hörspiel „Im tiefen, queeren Wald“ ist zwischen dem 27.08. und 13.09. als Installation auf dem Kunstfest Weimar 2020 zu hören. Es ist außerdem in der Mediathek von Deutschlandfunk Kultur zu finden.

KONZEPT & REGIE: Micha Kranixfeld, Mara May
KOMPOSITION: Paul Hauptmeier, Martin Recker
SZENOGRAPHIE: Dominik Steinmann (Büro Unbekannt)
SPRECHER*INNEN: Eva Bay, Mechthild Großmann, Simon Jensen, Bernd Moss und Charlotte Müller
AM TELEFON: Waitari Amroy, Sven Gämkow, Uwe Lengen, Ellen und Stefanie Radtke, Peter Renkemeier, Claire Stragier und Svenja Wolff
DRAMATURGIE: Julia Gabel, Johann Mittmann
DRAMATURGISCHE BERATUNG: Anna Wegricht
TON & TECHNIK: Alexander Brennecke, Philipp Adelmann
PRODUKUTION: Deutschlandfunk Kultur, Kunstfest Weimar, Syndikat Gefährliche Liebschaften
IN KOOPERATION MIT Heinrich-Böll-Stiftung Thüriungen e.V., KGV »AUGUST FRÖLICH«, Vielfalt Leben – Queerweg Verein für Thüringen E.V.

Im tiefen, queeren Wald (2020)