Team

„Syndikat“ bezeichnet einen Zusammenschluss von Arbeiter:innen derselben Branche, die einen Beitrag zum Aufbau der Gesellschaft leisten. Mit ihrer Arbeit wollen Syndikat Gefährliche Liebschaften Geschichten sichtbar machen, die zum Perspektivwechsel einladen. Dafür adaptieren sie kulturelle Praktiken: Ausstellung, Pop Up-Shop, Tanzball, Fahrradtour. Zwischen ehrlicher Interaktion und steiler Behauptung wird ihr Publikum zu Stellungnahmen verführt.

Die Gruppe arbeitet vorrangig in Quakenbrück und Leipzig, arbeitete aber auch an der Schwankhalle Bremen, im Backhaus Engstingen, der Seefelder Mühle, im Haus am Wehrsteg (Heidelberg), im Jahrmarkttheater (Bostelwiebeck), im Theaterlabor Bielefeld (Flausen) und bei Tokyo Wonder Site. Es entwickelte Wissensformate für TRAFO und das MKW NRW. 2019-2021 war das Syndikat Teil des Artist Development Program des LOFFT (Leipzig). 2021 war es Tandem-Partner der buehnendautenheims im Peer-to-Peer-Beratungsprogramm des LaFT Niedersachsen. 2020-2022 wird es durch die Plattform „Freischwimmen“ unterstützt.

Johannes Karl (buehnendautenheims) über Syndikat Gefährliche Liebschaften

Micha Kranixfeld arbeitet als Darsteller, Dramaturg und Wissenschaftler im Syndikat Gefährliche Liebschaften (Quakenbrück/Leipzig) und der Frl. Wunder AG (Hannover). Er forscht an der Universität Koblenz-Landau zu Theater in ländlichen Räumen als soziale Kunst.

Aishe Spalthoff lebt in der niedersächsischen Kleinstadt Quakenbrück. Hier führte sie mehrere Jahre einen gut sortierten Kiosk. SIe realisiert Projekte als Regisseurin, Produktionsleitung, Workshopleiterin und Performerin. Schwerpunkt ihrer Arbeit bilden Begegnungsformate im ländlich geprägten Raum mit dem Syndikat Gefährliche Liebschaften und Inszenierungen für die Bühne mit James & Priscilla.

Silvan Stephan arbeitet als Regisseur, Dramaturg, Theaterpädagoge und Videokünstler für unterschiedliche Auftraggeber*innen in Deutschland und der Schweiz. Neben Inszenierungen für die Bühne begeistert er sich vor allem für transdisziplinäre und ortsspezifische Theater- und Kulturprojekte. Er ist Mitglied der freien Gruppen dreiprozentextra und Syndikat Gefährliche Liebschaften.

Nadja Sühnel realisiert in Hildesheimer Fußgängerzonen, Parks oder Kaufhäusern in verschiedenen Konstellationen inszenierte Begegnungsräume und Interventionen. Seit Herbst 2019 entwickelt sie mit dem Syndikat Gefährliche Liebschaften Kunstprojekte in Wunstorf, Quakenbrück, Bielefeld oder online.

Marleen Wolter ist Performerin und Kulturwissenschaftlerin. Seit 2013 ist sie Mitglied des Theaterkollektivs Frl. Wunder AG. Des Weiteren realisiert sie Performances und Interventionen mit dem Syndikat Gefährliche Liebschaften oder mit dem Schauspieler Mbene Mbunga Mwambene und forscht im Bereich der Performativen Philosophie mit gez. Euer Ernst.

Felix Worpenberg arbeitet als Theatermacher bevorzugt an Schnittstellen zwischen Theorie und Praxis. Er war für einen künstlerischen Forschungsaufenthalt in der Gemeinde Engstingen und Co-Leiter des Festivals transeuropa in Hildesheim. Als Mitglied des Kollektivs Die soziale Fiktion erarbeitet er seit 2013 Theaterperformances.