Syndikat Gefährliche Liebschaften

Syndikat Gefährliche Liebschaften

arbeitet vorrangig in Quakenbrück und Leipzig. Das Syndikat sucht Geschichten ländlicher Räume, die zum Perspektivwechsel einladen und unsere Verflechtungen miteinander zeigen. Mal entsteht Theater, mal eine Ausstellung oder ein Hörspiel. Zwischen ehrlicher Interaktion und steiler Behauptung wird das Publikum zu Stellungnahmen verführt.

April: „Ein Stück Eythra“ als Hörspiel | ab Juli: Wanderausstellung „Solche Leute gibt’s hier nicht“ | Im Sommer: „Im tiefen, queeren Wald“ auf Tour durch Radios & Festivals | November: Freischwimmen-Residenz bei Theater Rampe in Stuttgart

Team

„Syndikat“ bezeichnet einen Zusammenschluss von Arbeiter:innen derselben Branche, die einen Beitrag zum Aufbau der Gesellschaft leisten. Mit ihrer Arbeit wollen Syndikat Gefährliche Liebschaften Geschichten sichtbar machen, die zum Perspektivwechsel einladen. Dafür adaptieren sie kulturelle Praktiken: Ausstellung, Pop Up-Shop, Tanzball, Fahrradtour. Zwischen ehrlicher Interaktion und steiler Behauptung wird ihr Publikum zu Stellungnahmen verführt.

Die Gruppe arbeitet vorrangig in Quakenbrück und Leipzig, war zu Residenzen der Schwankhalle Bremen, der Seefelder Mühle, dem Haus am Wehrsteg (Heidelberg), Theaterlabor Bielefeld (Flausen) und Tokyo Wonder Site eingeladen und entwickelte Wissensformate für TRAFO und das MKW NRW. 2019/2020 ist das Syndikat Teil des Artist Development Program des LOFFT (Leipzig). 2020-2022 wird es durch die Plattform „Freischwimmen“ unterstützt.


Micha Kranixfeld studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim und Urban Design in Hamburg. Er ist Mitglied des Syndikats Gefährliche Liebschaften und der Frl. Wunder AG, mit denen er forschende Kunstprojekte in Sozialen Feldern entwickelt. Selbst auf dem Land aufgewachsen, interessiert er sich für irritierende Erzählungen über das Leben in solchen Regionen. Seit 2020 forscht er an der Universität Koblenz-Landau zu künstlerischer Forschung, kultureller Bildung, ländliche Räumen und Kulturpolitik..

Aishe Spalthoff lebt in der niedersächsischen Kleinstadt Quakenbrück. Sie studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim und Porto (Portugal) und führte mehrere Jahre einen gut sortierten Kiosk in Quakenbrück. Seit 2011 realisiert sie Projekte als Regisseurin, Produktionsleitung, Workshopleiterin und Performerin, seit 2014 auch auf dem Land. Schwerpunkt ihrer Arbeit bilden Begegnungsformate im ländlichen geprägten Raum mit dem Syndikat Gefährliche Liebschaften und Inszenierungen für die Bühne mit James & Priscilla.

Silvan Stephan studierte Kunst- und Kulturwissenschaften in Bremen und arbeitet als Regisseur, Dramaturg, Theaterpädagoge und Videokünstler für unterschiedliche Auftraggeber*innen in Deutschland und der Schweiz (u.a. dm Abenteuer Kultur, Quartier gGmbH, nanoTheater, Kulturkosmonauten, Uni Koblenz/Landau, Chawwerusch Theater). Neben Inszenierungen für die Bühne begeistert er sich vor allem für transdisziplinäre und ortsspezifische Theater- und Kulturprojekte. Er ist Mitglied der freien Gruppen dreiprozentextra und Syndikat Gefährliche Liebschaften.

Nadja Sühnel studiert Szenische Künste an der Universität Hildesheim. In Hildesheimer Fußgängerzonen, Parks oder Kaufhäusern realisiert sie in verschiedenen Konstellationen inszenierte Begegnungsräume und Interventionen. Seit Herbst 2019 entwickelt sie mit dem Syndikat Gefährliche Liebschaften Kunstprojekte in Wunstorf, Quakenbrück, Bielefeld oder online.

Marleen Wolter ist Performerin und Kulturwissenschaftlerin. Sie studierte Inszenierung der Künste und der Medien in Hildesheim und an der Iceland Academy of Arts. Seit 2013 ist sie Mitglied des Theaterkollektivs Frl. Wunder AG. Des Weiteren realisiert sie Performances und Interventionen mit dem Syndikat Gefährliche Liebschaften oder mit dem Schauspieler Mbene Mbunga Mwambene und forscht im Bereich der Performativen Philosophie mit gez. Euer Ernst.

Felix Worpenberg studierte Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim und arbeitet als Theatermacher bevorzugt an Schnittstellen zwischen Theorie und Praxis. Er war für einen künstlerischen Forschungsaufenthalt in der Gemeinde Engstingen und Co-Leiter des Festivals transeuropa in Hildesheim. Als Mitglied des Kollektivs DIE SOZIALE FIKTION erarbeitet er seit 2013 Theaterperformances.