Syndikat Gefährliche Liebschaften

Syndikat Gefährliche Liebschaften

arbeitet vorrangig in Quakenbrück und Leipzig. Das Syndikat sucht Geschichten ländlicher Räume, die zum Perspektivwechsel einladen und unsere Verflechtungen miteinander zeigen. Mal entsteht Theater, mal eine Ausstellung oder ein Hörspiel. Zwischen ehrlicher Interaktion und steiler Behauptung wird das Publikum zu Stellungnahmen verführt.

April: „Ein Stück Eythra“ als Hörspiel | Sommer: „Im tiefen, queeren Wald“ auf Tour durch Radios & Festivals | November: Freischwimmen-Residenz bei Theater Rampe in Stuttgart

Queeres Land (2019)

Queerness und Ländlichkeit – das geht zusammen. Syndikat Gefährliche Liebschaften versammelt in seinem Zine Positionen dazu, wie man auf dem Land glücklich werden kann. Selbstgemachte Zines sind seit Jahrzehnten ein Mittel von Subkulturen, um alternative Perspektiven sichtbar zu machen und ermöglichten lange vor Instagram die Kommunikation trotz räumlicher Isolation – gerade in ländlichen Regionen.
In einer dazu gehörenden Audioinstallation werden verschiedene Stimmen zu einer antiurbanistischen Meditation in 5 Schritten verschnitten. „Queeres Land“ entstand als Teil einer Veranstaltung des Center for Literature.

Redaktion: Micha Kranixfeld
Layout: Tony Franz

„Steinhäuser machen Steinherzen“, schrieb der Architekt Bruno Taut vor knapp 100 Jahren und forderte: „Lasst sie zusammenfallen, die gebauten Gemeinheiten!“ In diesem Sinne hat das Syndikat Gefährliche Liebschaften antiurbanistische Meditationen zum Anhören entwickelt.

Vom Hunger der Städte
Von der Pflicht, die Stadtbewohner*innen zu füttern
Von der Lust am Zerfall der Städte
Vom Verlangen, auf dem Land zu leben
Von der Selbstverständlichkeit, auf dem Land zu leben

Textcollage: Micha Kranixfeld
Sprecher*innen: Svenja Wolff, Micha Kranixfeld
Interviewpartner: Uwe Lengen
Musik: Anjey Satori (Jamendo)


Queeres Land (2019)