Syndikat Gefährliche Liebschaften

Syndikat Gefährliche Liebschaften

Im Verschwinden erscheint es #2: Blick in die Zukunft (2018)

Im Jahr 2042 öffnen wir die Zeitkapsel auf dem Kirchturm von Großengstingen. Bis dahin können wir über die Zukunft nur spekulieren. Das geskriptete Gespräch „Blick in die Zukunft“ schickt ein Publikum von jeweils fünf Personen in eine 30-minütige Simulation des Kommenden.
Die Performance basiert auf Recherchen über die lokale Textilindustrie, Trends für die Arbeit der Zukunft sowie auf Gesprächen mit jungen Menschen über Mode, die Alb und Träume von der Zukunft.

Vorstellungen am 15. Juli 2018
im Rahmen der Schloßhofhockete in Großengstingen

Nach der Residenz im Vorjahr sind Micha Kranixfeld und Felix Worpenberg zurück und suchen weiter nach der Zukunft. Gemeinsam mit Schüler*innen der 5. und 6. Klasse des Albgymnasiums entwickeln sie Szenarien für die Alb im Jahr 2042. In einem Workshop haben die Schüler*innen Mode-Entwürfe für diese Zukunft gestaltet. Zusätzlich treffen Kranixfeld und Worpenberg Menschen, die in der Textilindustrie arbeiten oder gearbeitet haben und lernen von ihnen, wie die Textilarbeit in der Vergangenheit Zukunft schuf. Aus den Gesprächen und Materialien, die sie im Verlauf ihrer Recherche sammeln, entwickeln sie ein partizipatives Theatererlebnis: Spekulationen darüber, was die Zukunft der Arbeit für ländliche Räume bedeutet, ergänzen sich mit poetischen Beschreibungen der Verstrickungen, in denen sich unser globalisiertes Leben bewegt.

VON UND MIT Syndikat Gefährliche Liebschaften: Micha Kranixfeld und Felix Worpenberg
UNTERSTÜTZT vom Kunstklub des Albgymnasiums
WIR DANKEN Werner Freudigmann, Andreas Hoffmann, Frau Leippert, Elmar Sautter, Ulrike Schäfer, Ehepaar Schneider, Familie Schweikardt

Gefördert von BW Stiftung, LBBW Stiftung, Kreissparkasse Reutlingen und der Gemeinde Engstingen

Im Verschwinden erscheint es #2: Blick in die Zukunft (2018)